Arthrose, auch Gelenkverschleiß genannt, ist eine degenerative und schmerzhafte Gelenkerkrankung. Diese beruht auf der chronischen Abnutzung des Gelenkknorpels. Am häufigsten sind Hüft- sowie Kniegelenk betroffen. Weniger hingegen Finger-, Schulter- und Sprunggelenk. Es beginnt schleichend und verläuft zunächst langsam. Im späteren Verlauf kommt es zu Veränderungen im Bereich der gelenknahen Knochen, Gelenkkapsel und Gelenkschleimhaut sowie der Muskulatur. Folgen dieser Erkrankung sind die Schwellung des Gelenks, Gelenkerguss und die zunehmende Verformung des Gelenks. Ein typischer Punkt der Krankheit sind Anlaufschmerzen, diese treten besonders nach der Nachtruhe ein.
Jedoch ist im weiteren Krankheitsbild vermerkt, dass auch dann Schmerzen auftreten, wenn der Ruhezustand besteht. Die Abriebsvorgänge führen dazu, dass der Bandapparat des Gelenks gelockert wird. Eine Vielzahl der Arthrosen entstehen in Gelenken, die durch die Schwerkraft belastet werden. Allen voran wären da die Knie- und Hüftgelenke zu nennen. Arthrose kann aber auch durch einseitige berufliche Bewegungsabläufe bei Menschen verursacht werden.